Table of Contents Table of Contents
Previous Page  9 / 44 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 9 / 44 Next Page
Page Background

Eigentlich gibt es kein Problem. Es wird heutemehr ferngese-

hen denn je, und auch das Radio ist unverändert erfolgreich. Doch

bei den unter 30-Jährigen sieht es anders aus: Sie nutzen mobile

Medien ebenso häufig wie Fernsehen und Radio zusammen.

„Die Umstrukturierung ist ein Sprung in die Zukunft“, sagt

WDR-Intendant TomBuhrow. „Unsere Programmmacher wissen

längst, dass den Nutzern unserer Programme die Organisations-

strukturen vollkommen egal sind.“ Eine strikte Trennung der

Redaktionen in Fernsehen, Radio undOnline sei daher nichtmehr

in allen Fällen sinnvoll. Die Zuschauer, Zuhörer und User wollen

jedes Thema an jedem Ort zu jeder Zeit über jeden Ausspielweg

abrufen können. Buhrow: „Dem zu entsprechen ist die Heraus-

forderung. Deshalb haben unsere Programmmacher – inklusive

der Kollegen aus der Produktion – gedrängt, dass wir in unserer

Arbeitsweise diesem Kundenbedürfnis entsprechen.“

„Ein Sprung in die Zukunft“

Zu den Programmmachern gehört auch Ingmar Cario. Der

Journalist leitet den Bereich Strategie und Innovationsma-

nagement der WDR-Fernsehdirektion. Er hat zusammen mit

Elmar Pott, dem Chef der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben

Hörfunk, als Leiter des Lenkungsausschusses „Crossmedia“

den Hut auf, wenn es um die Organisation der neuen Arbeits-

weisen im WDR geht.

„Das Publikum profitiert auf jeden Fall.“ WDR-Intendant Tom Buhrow

Foto: WDR/Sachs

Multimedia

9