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20. Internationales

WDR Europaforum 2017

Europa – mehr oder weniger

Für eine Union, in der wir leben wollen

WDR FERNSEHEN

DO / 1. Juni / 10:00 bis 12:45,

14:00 bis 16:00 live

Live im ORF III Fernsehen, WDR COSMO

12:00 bis 14:00

Livestream über

www.europa-forum.de

Zusammenfassungen in ARD/Das Erste

und phoenix

Wie der Job wird, wenn Rechtspopu-

listen in immer mehr europäischen Län-

dern an die Regierung gelangen, will der

Forumsleiter sich noch nicht ausmalen.

Kritische Haltungen und kontroverse Dis-

kussionen seien natürlich erwünscht. Für

Schlagabtausch sei dasWDREuropaforum

jedoch nicht der geeignete Ort: „Einen Fak-

tencheck wie bei Plasberg können wir hier

nicht leisten“, soRadix. Bereits einmal habe

er miterlebenmüssen, wie ein Politiker auf

dem Forum ungestraft „die Wahrheit ver-

bogen“ habe. Den Namen des Herrn will

er allerdings nicht nennen. „Wir wollen

Inhalte befördern und keine Schaukämpfe

veranstalten“, betont er stattdessen.

2017 werden neben der Bundeskanz-

lerin auch der Präsident der Europäischen

Eurokrise, im vergangenen Jahr die Flücht-

lingskrise. IndiesemJahrwerdenuns – ganz

klar – der Brexit und seine Folgen beschäf-

tigen. Jedes Jahr hat man das Gefühl, das

Europaforum könnte aktueller nicht sein.“

Christine Schilha

Kommission, Jean-Claude Juncker, der

österreichische Bundeskanzler Chris-

tian Kern, Bundesfinanzminister Wolf-

gang Schäuble, EU-Haushaltskommissar

Günther Oettinger, der Vizepräsident des

Europäischen Parlaments Alexander Graf

Lambsdorff und andere hochrangige Gäste

auf demPodiumimAuswärtigenAmt Berlin

erwartet. Und wie immer werden wichtige

Impulse von den Vorträgen und Diskussi-

onen ausgehen. „Jedes WDR Europaforum

ist wichtig, weil es öffentliche Diskussi-

onen und Reflektionen über die jeweils

aktuellen europäischen Themen anregt“,

sagt Buhrow. „Vor zwei Jahren war es die

Bundes-

präsident

Frank-Walter

Steinmeier

war in seiner

Eigenschaft als

Außenminister

„Stammgast“

des WDR Euro-

paforums.

Das Interview mit Yanis Varoufakis, dem „coolen

Glatzkopf, den zeitweise kein Finanzminister leiden

konnte“, hat Sonia Seymour Mikich am meisten

Vergnügen bereitet.

Auch in diesem Jahr wird Jean-Claude

Juncker erwartet.

Roger de Weck, Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, und WDR-Intendant Tom Buhrow 2016 im Gespräch mit der Kanzlerin. In

diesem Jahr wird es eine Neuauflage geben.

Fotos: WDR/Sachs