WDR print Dezember 2017/Januar 2018

55 TV kompakt „Das Wasser des Lebens“ ist ein eher unbekanntes, aber berühren- des Märchen der Brüder Grimm. FürdieARD-Märchenreihe»Sechs auf einen Streich« produzierte der WDR die Sage umKönig Ansgar. KönigAnsgar (Matthias Bren- ner) ist sterbenskrank – und es ist an der Zeit, sich Gedanken über die Nachfolge zu machen: Einer seiner beiden Söhne, Lennard (Gus- tav Schmidt), hat ein gutes Herz. Von einem ganz anderen Schlag ist dessen Bruder Falk (Gil Ofarim) – er ist machtbesessen, egoistisch und kämpferisch. Welcher Sohn besser geeignet ist, den Thron zu besteigen, dar- über zerbricht sich der König Tag und Nacht den Kopf. Der Leibarzt (Ingolf Lück) will derweil nur eines: Der Regent muss amLeben blei- ben – da sind auch die seltsamsten Methoden gerade recht. Doch keinMittel scheint den König heilen zu können. Nur der Jäger (Luca Zamperoni) hat eine Idee: Das Wasser des Lebens, dieses mystische Wundermittel, soll die Kraft haben, jede Krankheit zu heilen. Falk, der sich als der mutigere der beiden Söhne zuerst auf den Weg nach demMittel macht, kehrt nicht mehr aus demDüsterwald zurück. So Das Weihnachtsmärchen: „Wasser des Lebens“ begibt sich Lennard auf die Suche – nach dem Bruder und demWun- dermittel. Alexander Wiedl führte bei „Das Wasser des Lebens“ Regie. Das Drehbuch stammt von David Ungureit, Redaktion hatteMatthias Körnich. Für die Märchenreihe »Sechs auf einen Streich« steht seit 2008 die erste Riege der deutschen Film- und Fernsehschauspieler vor der Kamera. In den bislang verfilm- ten 42 Märchen der Reihe spielten Barbara Auer, Iris Berben, Suzanne von Borsody, Matthias Brandt, Det- lev Buck, Hannelore Elsner, Heino Ferch, Veronica Ferres, Katja Flint, Dieter Hallervorden und viele mehr mit. Zwei Märchen produziert die ARD indiesemJahr für dasWeihnachtsprogramm2017 imErstenneu: Neben „Das Wasser des Lebens“ auch „Der Schweinehirt“ (rbb/ARD), einMärchen von Hans Christian Andersen. TZ Das Erste MO / 25. Dezember D as Wasser des Lebens Warum sieht der Mond eigentlich immer anders aus – und warum lässt er sich in manch sternenklarer Nacht am Him- mel partout nicht entdecken? Antwor- ten auf diese Fragen gibt Astronaut Alexander Gerst in einer Spezialaus- gabe der »Sendung mit der Maus« am 3. Dezember, die sich dem Erdtrabanten widmet. An einem eigens für die Maus entwickelten Planetenmodell zeigt Alexander Gerst: „Es ist alles eine Frage von Licht, Schatten und Bewegung.“ Alexander Gerst ist bereits zum zwei- ten Mal in diesem Jahr zu Besuch bei der Maus. Nachdem sich imFrühjahr 2017 alles um die Sonne und den Tag drehte, widmen sich der Astronaut und das Maus-Teamnun dem Mond und der Nacht. „So alltäglich der Himmelskörper für uns auch ist, mal genauer hinzuschauen lohnt sich. Und wer könnte für diese Mission besser geeignet sein als Alexander Gerst, der zudem bekennender Maus-Fan ist?“, sagt WDR- Redakteur Joachim Lach- muth. Mehr als zwei Jahre Vorbereitung stecken in den beiden Maus-Spezial- sendungen. Der WDR drehte unter anderem im Europäischen Astronau- tenzentr um der Welt- raumorganisation ESA in Köln. Dort bereitet sich Gerst momentan auch auf seinen nächs- ten Flug ins Weltall zur Raumstation ISS im Mai 2018 vor. Schon bei seinem ersten Weltraumf lug zur ISS 2014 arbeiteten Alexander Gerst und der WDR zusammen: Mit einer Plüsch-Maus als Talisman im Gepäck umkreiste Gerst damals die Erde. TZ Astronaut Alexander Gerst erklärt den Mond »Die Sendungmit derMaus« -Spezial: Astronaut Alexander Gerst erklärt den Mond Das Erste SO / 3. Dezember / 9:30 Astronaut Alexander Gerst, bekennender Maus-Fan Foto: WDR/Flash Film Der Leibarzt (Ingolf Lück) freut sich, dass es seinem König (Matthias Brenner) wieder besser geht. Foto: WDR/Schulz

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