WDRprint Februar 2018

Neuer Sendetermin: Der WDR-Fern- sehfilm „Aufbruch ins Ungewisse“, denwir inder DoppelausgabeDezem- ber/Januar auf vier Seiten vorgestellt und für den 24. Januar ankündigt haben, wird am 14. Februar im Rah- men des Themenabends „Flucht aus Europa“ gezeigt. Die ungewöhnliche Herangehens- weise des Films andas Flüchtlingsthema liefert den Grund für die Entscheidung der ARD-Programmdirektion: Nati- onalisten haben in Europa die Macht übernommen. Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Ihre letzte Hoffnung: Südafrika. Der WDR arbei- tete mit Zukunftsforschern zusammen, um die Geschichte, in deren Mittel- punkt eine deutsche Familie steht, in Szene zu setzen. Nach dem Film um 20.15 Uhr im Ersten schließt sich die Sendung »Maischberger« an. Sandra Maisch- berger diskutiert mit ihren Gästen das komplexe politische Thema Flucht und die Hintergründe in einem sich verän- dernden Europa. EB 36 Auf Wiedervorlage Thema „Flucht aus Europa“ Themenabend „Flucht aus Europa“ DAS ERSTE Aufbruch ins Ungewisse MI / 14. Februar / 20:15 Im Anschluss »Maischberger« Die Schneiders auf der Flucht nach Afrika (v.l.): Mutter Sarah (Maria Simon), Tochter Nora (Athena Strates), Vater Jan (FabianBusch) Foto:WDR/Molnár Instagram-Experiment von 1LIVE und #WDR360 2700 Euro für einen Fake In vier Wochen zum Influencer auf Ins- tagram? Für den 1LIVE-Instagram-The- mentag am17. Januar testeten#WDR360- AutorinClareDevlinund1LIVE-Reporter Frederik Fleig, wie einfach Follower zu findensind.Undwie sich ineinemMonat 2700 Euro verdienen lassen. „Wir haben ein Fake-Profil erstellt, Follower und Likes gekauft, Bots für uns schreiben lassen“, erklärt Frederik Fleig das Experiment. „Insgesamt investierten wir 200 Euro.“ Fleig und Devlin starteten ihren Fake- Account bei Instagram mit 700 gekauften Abonnenten. Täglich fütterten sie ihr Profil mitzweiPosts.Fleig:„DaswarenEssensbilder, Getränke,Treppen.Oder ichvoreinerWand.“ 23.000 Follower Die Bilder kamen vor allemvonGratis- Stockfoto-Anbietern. „Dank Photoshop sah alles halbwegs einheitlich und gut aus“, so der 1LIVE-Reporter. So gut, dass ihr Fake-Account nach vier Wochen 23.000 Follower hatte. 40 Unternehmen schrieb Fleig daraufhin an: „Kleinere undmittelständische Firmen sowie Start-ups“ aus der Mode-, Möbel-, Reise- und Nahrungsmittel-Branche. Einfach zu manipulieren 15 Unternehmen machten Koopera- tions-Angebote: Gesamthöhe 2900 Euro. Abzüglich der 200-Euro-Investition wäre ein Nettoverdienst von 2700 Euro drin gewesen. Fleig: „Natürlich habe ich die Angebote nicht angenommen.“ Aufgefallen sei der Fake nur einem Unternehmen. Reporter-Fazit: „Das Insta- gram-Business lässt sich unfassbar einfach manipulieren. Mit wenig Aufwand kann einer sehr viel Geld verdienen.“ Fleigs Account existiert privat weiter. Ohne Bots, ohne Fakes. Aber auch ohne Postings kommen täglich neue Follower dazu. Der WDR-Reporter findet das „ein bisschen strange“. hei Mit solchen Bildern präsentierte sich Frederik Fleig auf seinem Instagram-Profil. Fotos: Fleig

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