WDRprint März 2018

Illustration: von Zubinski 42 CHRISTIAN GOTTSCHALK * 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 60 Cent pro Anruf aus dem deutschen Mobilfunketz + 49 (0) 221 567 89 111 + 49 (0) 221 567 89 110 1live@wdr.de + 49 (0) 221 567 89 222 + 49 (0) 221 567 89 220 wdr2@wdr.de + 49 (0) 221 567 89 333 + 49 (0) 221 567 89 330 wdr3@wdr.de + 49 (0) 221 567 89 444 + 49 (0) 221 567 89 440 wdr4@wdr.de + 49 (0) 221 567 89 555 + 49 (0) 221 567 89 550 wdr5@wdr.de 0800 220 5555 0800 5678 234 kiraka@wdr.de + 49 (0) 221 567 89 777 + 49 (0) 221 567 89 770 cosmo@wdr.de + 49 (0) 221 567 89 999 Hotline Faxline Hotline Faxline Hörertelefon Faxline Hörertelefon Faxline Hotline Faxline Aktionshotline Anrufbeantworter (24 Stunden) Hotline Faxline Hotline Service-Hotline Das Erste Zuschauerredaktion Verkehrsinfo (Sprachserver) Radioprogramminformation Besucherservice Maus & Co. Der Laden (Shop WDR-Arkaden) WDR im Internet WDR per Post +49 (0) 1806 999 555 55 * +49 (0) 89 59002 3344 + 49 (0) 221 168 030 50 + 49 (0) 221 220 29 60 + 49 (0) 221 220 67 44 + 49 (0) 221 257 21 34 www.wdr.de Westdeutscher Rundfunk Köln 50600 Köln ARD / ZDF / Deutschlandradio BEITRAGSSERVICE WDR: Hotlines WDR 2 WDR 3 WDR 4 WDR 5 KIRAKA 1LIVE 1LIVE DIGGI COSMO (ehemals Funkhaus Europa) WDR FERNSEHEN WDR print als blätter­ bares PDF print.wdr.de WDR print abonnieren wdr.de/k/print-abo 43 Rubrik Glosse Service MEIN LIEBER SCHOLLI ... Gesundheit ist die Hauptsache! Das ist mal ein Allgemein- platz, der stimmt. Wenn man mit Neunundreißigacht im Bett liegt, kannman seinen Swimmingpool, eine auf den Punkt gebra- tene Wachtel auf einem Spiegel aus Mango-Sud und den Learjet gar nicht richtig genießen. Das kennen wir alle aus Erfahrung. Deshalb interessieren sich viele Hörerinnen und Zuschauer für Gesundheitsthemen, schauen Sie mal auf die Seiten 8 bis 13. Oder spielt hier der seit Anbeginn der Zeiten imMenschen verwurzelte Wunsch eine Rolle, ständig über Krankheiten zu reden? Erinnern wir uns an Verwandtschaftsbesuche in den 70ern, da war das neben der ausführlichen Erörterung, ob man besser über die A3 oder die A4 fährt, bei den Erwachsenen doch immer ergiebiger Gesprächsstoff. Um die Gesundheit kümmerte sich in den 70ern vor allemTrimmy, ein gelbesMännchen, das alsMaskottchen der Trimm-Dich-Bewegung die Deutschen zu körperlicher Ertüchti- gung animierten sollte. Wer zu jener Zeit langsam zu alt für den Katzentisch wurde, wird sich über das 70er-Special von WDR 4 freuen ( siehe Seite 24 ). Wenn ich mich recht erinnere, war aber in früheren Zeiten die Idee vom Körper als Tempel noch nicht so verbreitet. Man füllte einfach aus reinem Vergnügen oben was rein, womit er dann irgendwie zurechtkommenmusste. In den 80ern bestellten wir beim Jugoslawen stets die „Fleischpyramide“. Dabei handelte es sich um einen originell auf dem Teller angerichteten Haufen aus Fleischstücken, verschiedenenWürsten und triefenden Fett- schwarten. Stoffwechsel als Herausforderung. Eine Verhöhnung des Cholesterinspiegels. Zumanschließenden Sliwowitz orderten wir Mokka, der ganz selbstverständlich zusammen mit einer Fil- terzigarette serviert wurde. Aber wir konnten das vertragen, schließlich waren wir in den 70ern groß geworden, da galt Zitronenlimonade als gesundes Kindergetränk. Wir fuhren Anfang Dezember bei 30 Gradminus durch zehn Meter hohen Schnee mit dem Klapprad zur Schule und kamen erstWeihnachtenwieder nachHause. Zwischendurch ernährten wir uns von dem, was der Hausmeister uns zuwarf oder gingen mit der Zwille auf Eichhörnchen-Jagd. Bei Erkältung verschrieb uns der Arzt Mentholzigaretten. Das ist alles lange her, ich kannte den lieben Scholli ja noch persönlich, wir sangen damals die Lieder desjenigen, wes Brot wir aßen. Die Pudel waren noch nass, jeder Affe hatte seinen eigenen Schleifstein, das war vor demAlkoholverbot für Strandhaubitzen. Die Krokodile weinten nur, wenn sie wirklich traurig waren. Genauso war das, nichts ist erfunden und oder hinzugefügt. Der Schutzheilige derHumoristen, der heiligeErnst, seimeinZeuge. Christian Gottschalk stand beim Verfassen dieses Textes unter dem Einfluss starken Pfefferminztees. Herausgegeben von der Abteilung Presse und Information des Westdeut- schen Rundfunks Köln, Leiterin Ingrid Schmitz.WDRprint erscheintmonatlich und kann kostenlos bezogen werden. Redaktion: Maja Lendzian (Leitung), Redaktionsassistenz: Marita Berens, Susanne Enders Haus Forum, Raum 102 Appellhofplatz 1 50600 Köln. Telefon: 0221-220 7144 Fax: 0221-220-7108, E-Mail: wdrprint@wdr.de Bildrecherche:Maria Lutze (Dokumenta- tion und Archive), Bild-Kommunikation Das Titelfoto von WDR-Fotograf Herbert Sachs zeigt Oberarzt Heinz-WilhelmEsser alias Doc Esser. Redaktionsbeirat: Anja Arp (Personalrat), Martina Ewringmann (Marketing), Mar- kus Gerlach (Produktion & Technik), ChristianeHinz(Fernsehen),UlrichHorst- mann (Hörfunk), Jan Huber (Inten- danz), Benjamin Koblowsky (Hör- funk), Birgit Lehmann (Studio Düssel- dorf),MichaelLibertus(Justiziariat),Andrea Schedel (HABetriebsmanagement), Chris- tina Schnelker (Direktion, Produktionund Technik),CarstenSchwecke(Verwaltungs- direktion),ElkeThommessen(Personalrat). Layout & Produktion: MedienDesign, Düsseldorf Druck: Kunst- und Werbedruck, Bad Oeynhausen Gedruckt auf ProfiSilk – Umweltpapier zertifiziert nach EMAS, ISO 14001, ISO 9001, OHSAS 18001, ECF, FSC®, PEFC Redaktionsschluss der April- Ausgabe ist der 09. März 2018 Impressum

RkJQdWJsaXNoZXIy NTQ3NzI=