WDRprint April 2018

19 18 DIE WIEDERWAHL „Der WDR braucht jetzt Stabilität im Wandel. Tom Buhrow setzt sich überzeu- gend für einen modernen WDR ein.“ Andreas Meyer-Lauber Der WDR-Rundfunkrat hat WDR-Intendant Tom Buhrow im März mit großer Mehrheit für eine zweite Amtszeit bis 2025 wiedergewählt. Zweite Amtszeit für WDR-Intendant Tom Buhrow 50 der 55 anwesenden Rundfunkräte stimmten auf ihrer Sit- zung am23. März für den amtierenden Intendanten. TomBuhrows zweite Amtzeit beginnt im Juli 2019. Er freue sich darauf, den Umbau des WDR konsequent fortzuführen, sagte der 59-jährige Troisdorfer nach seinerWiederwahl. DerWDR sei schlanker und dynamischer geworden, umdas zu tun, was der Sender ambesten könne: Inhalte zu schaffen, die die Menschen jeden Tag bereichern und ihr Zusammenleben stärken. (siehe auch das Interview auf den folgenden Seiten) . „Was der WDR nun braucht, ist Stabilität im Wandel“, kommentierte Andreas Meyer-Lauber, Vor- sitzender des 60-köpfigen Rundfunkrats, die Wie- derwahl und würdigte Buhrows Erfolge seiner ersten Amtszeit: „Er hat mit dem organisatorischen Umbau, den er imSender eingeleitet hat, wichtige Etappenziele erreicht. Er setzt sich überzeugend für einen moder- nen WDR und einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt ein.“ Das deutliche Wahlergeb- nis belege großes Vertrauen in den Intendanten, das mit hohen Erwartungen an die Weiterentwicklung des WDR verbunden sei. Als wichtigster Botschaf- ter der größten ARD-Anstalt müsse Buhrow sowohl die WDR-Mitarbeiter als auch die Bürger des Landes weiter von seinen inhaltlichen und strukturellen Zielen überzeu- gen. Der WDR brauche zudem eine starke Stimme innerhalb der ARD. Schließlich sei es heute so wichtig wie nie, die Leistungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und positiv zu kommunizieren. Als Kernaufgabe sieht der Vorsitzende „ein unabhängiges, vielfältiges und qualitativ hochwertiges Programmangebot. Meyer-Lauber: „Darin liegt die Legitimierung des öffentlich-rechtlichen Rund- funks.“ Aus diesem Grund müsse das Programm für alle Men- schen – auch in den neuen Medien – erreichbar sein. EB „Das deutliche Wahlergebnis belegt großes Vertrauen in den Intendanten.“ WDR- Intendant Tom Buhrow (l.) und Rundfunkratsvorsitzen- der Andreas Meyer-Lauber- Foto: WDR/Sachs

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