WDRprint Juli/August 2018

31 30 Sommer im Westen Sommer im Westen Helmut Gote geht fürWDR 2 auf einen ku- linarischen Streifzug durch den Westen. Er präsentiert in der Reihe »Den Westen genießen« die originellsten und außerge- wöhnlichsten Leckereien der Region. Schwarz, breit, stark. Dazu bis zu eine Tonne schwer, fast drei Meter lang und auf demKopf Hörnermit einer Spannweite von zwei Metern. Gleich 64Wasserbüffel leben auf dem Büffelhof Kragemann von Karl Mölders in Bocholt. „Und weil Deutsche nach Ansicht der Familie Mölders keinen gutenMozzarella hinbekommen, lassen sie ihn extra von zwei Italienern herstellen“, sagt Helmut Gote. Während der Sommerferien stellt der Spezialist für Essen, Trinken und Genuss auf den »Jetzt Gote«-Sendeplätzen von WDR 2 kulinarische Ausf lugsziele im Westen vor. Ob Büffelmozzarella aus dem Münsterland, Bergische Räucherforelle oder handgebrautes Bier aus Ostwestfa- len-Lippe – immer geht es um originelle, leckere Produkte und ihre außergewöhn- lichen Erzeugerinnen und Erzeuger. Gote: WDR 2 DI + FR /17. Juli bis 24. August / 15:05 »WDR 2 Der Nachmittag« Den Westen genießen KiRaKa-WM-Spiel: Stadt, Land, Fußball Bei Anruf Hörspiel gewinnen – KiRaKa spielt zur Fußball- WM 2018 „Stadt, Land, Fußball“ am Telefon. Kinder, die mit- machen wollen, finden den nebenstehenden Spielbogen auf der KiRaKa-Seite im Internet, auch zum Ausdrucken: kiraka.de Zwei Kinder, die unter der kostenlosen Mitspielnummer 0800-220-5555 anrufen, treten während der Sendung »WDR 5 KiRaKa – Radio für Kinder« am Telefon nach den Regeln von „Stadt, Land, Fluss“ gegeneinander an. Wer die meisten Begriffe innerhalb von zwei Minuten gefunden hat, gewinnt einHörspiel. Auch nach dem WM-Endspiel am 15. Juli kann natürlich „Stadt, Land, Fußball“ gespielt werden. Zu Hause, unterwegs, in der großen Pause –wann immer Kinder (oder Erwachsene) mögen. hei „Das alles sind schöne Wochenend- und Ferienausflugsziele.“ Zu den lohnenden Zielen zählt auch der Meierhof Rassfeld in Gütersloh, wo die wilden Puten leben. Hunderte alte Putenrassen wie die Freiland-Bronce, die Wrolstad oder die kleinste, dieMini-Weih- nachtspute, tummeln sich hier auf einer großenWiese. „Sie bekommen hofeigenes Futter aus Getreide, Mais und Erbsen“, sagt Geschäftsführerin Iris Haver-Rassfeld. Geheimrezept vom Fischbäcker Wer schmackhaftem Fleisch exzel- lenten Fisch vorzieht, wird zwei Auto- stunden südwestlich von Gütersloh fün- dig. In Overath-Untereschbach gibt es den „besten Backfisch östlich von Holland“, so Helmut Gote. Grund: „Seefisch & Meer“- Chef Martin Backhausen ersteigert fri- schen Kabeljau und Rotbarsch persönlich bei der Fischauktion Vlissingen. Frittiert wird ausschließlich in Erdnussöl. „Und die geheime Panaden-Mischung hat Backhau- sen sogar einemholländischen Fischbäcker entlockt.“ hei Wo die wilden Puten leben Helmut Gote ist für seine Hörer wieder unterwegs, bei Erzeugern im ganzen Land. Foto: WDR/Brill »WDR 5 KiRaKa – Radio für Kinder« MO – SO / 19:05 Exotisches Eis, Pauschalurlaub,Meeres- rauschen? „Alles Quatsch“, sagt Come- dianQuichotte, der einfach zuHause in Köln bleibt. Sie präsentieren sich auf dem Facebook- Kanal vonWDR 5 als Pauschalreise-Verwei- gerer, der den Urlaub auf Balkonien preist. Bleiben Sie imSommer tatsächlich lieber zu Hause? Ichbin sehr gern imUrlaub unterwegs. Mit meiner Freundin habe ich zumBeispiel im T4-Bulli eine Tour entlang der Atlantik- Küste von Frankreich bis Portugal gemacht. Sommer, Sonne, Sorrento fällt für Sie also nicht grundsätzlich flach? So was kann ich mir durchaus vorstel- len.MichstöreneherdiesetypischenUrlaubs- Klischees. Und die nehme ich in den Face- book-Clips fürWDR 5 überspitzt aufs Korn. Ein Beispiel? „Oh, wir fahren dieses Jahr wieder allinclusivenachLloret,dagibtesjaauch schöne Ecken“, ist so ein Standardsatz. DawerdendieKinderdannschöninden Trampolinparkgeschmissen.Oderwahl- weise mit dem Smartphone an irgend- eine Steckdose gepflanzt. Und dann: Hoch die Tassen! So sieht es doch aus. Währenddessen sitzen Sie für WDR 5 sturznüchtern in IhremBaby-Planschbecken und gucken sechs Wochen auf den Dom? Quatsch. Ich hole mir für eins fünf- zig einen Liter Sangria. Muss aber beim Trinken nicht „Atemlos durch die Nacht“ grölen. Das nenne ich Luxus. Naja, wer All-inclusive-Urlaub bucht, wird von vorne bis hinten bedient, während Sie selber einkaufen und kochen müssen ... Überhaupt kein Problem. All-inclusive ist doch nur was für Leute, die sich ihren Wochenendeinkauf nach Hause liefern Pool auf demBalkon reicht! lassen und dann zum Mittagessen eine Hello-Fresh-Box bestellen. Freibad fällt sicher auch flach ... ... weil mir das Planschbecken auf dem Balkon reicht. Da rammt mir auch keiner per Arschbombe in den Rücken. Zu viel Chlor muss ich auch nicht einatmen. Undmir keine Poser angucken, die gockel- mäßig ihre Fitnessstudio-Bodys präsen- tieren. Außerdem scheint die Sonne auf meinem Balkon nahezu den ganzen Tag im idealen Einfallswinkel auf meinen Lie- gestuhl. Für den Schatten zwischendurch sorgt meine aufblasbare Gummipalme. Verlassen Sie Ihren Balkonstuhl wenigstens mal für einen Ausflug in die Eisdiele? Was soll ich da? Im Zeitalter von wahnwitzigen Sorten wie Kardamom-Ing- wer, Wasabi-Gurke und Birne-Gorgonzola vergeht mir der Appetit auf Eis. Quichotte nimmt die typischen Urlaubsklischees in den Facebook-Clips für WDR 5 aufs Korn. „Die Sonne auf meinem Balkon scheint nahezu den ganzen Tag im idealen Einfallswinkel auf meinen Liegestuhl.“ Quichotte Foto: Privat »Quichotte auf Balkonien« MO / ab 16. Juli www.facebook.com/wdr5/ Könnte FrozenYogurt eineAlternative sein? Die Erfinder haben wahrscheinlich ein paar Fruchtzwerge im Tiefkühlfach vergessen. In Wahrheit wollen doch die meisten am liebsten Erdbeer-, Vanille- und Schokoladen-Eis essen. Die großen drei Sorten hole ich mir genau wie meine Sangria im Supermarkt – in Ein-Liter- Packungen. Vermissen Sie nicht Ihre Freunde, wenn die alle ohne Sie verreisen? Die kommen ja wieder. Mich nerven nur diese Pauschalf löten, die mich fragen, ob ich ihre Blumen gießen kann. Mach’ ich natürlich. Statt Wasser bekommen die Chry- santhemen aber Sangria. Ich hoffe, Ihre Freunde haben Humor. Na klar. Die können sich im wahren Leben darauf verlassen, dass die Blumen während ihres Urlaubs die richtige Pflege von mir bekommen. So, jetzt ist aber Schluss. Ich hab’ Urlaub. Mit Quichotte sprach Heiko Schlierenkamp

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