WDRprint Juli/August 2018

Caiman Club Teil 1 und 2: MO / 9. Juli / 22:00-24:00 Teil 3: DI / 10. Juli / 23:00-24:00 Teil 4: MI / 11. Juli / 23:00-24:00 Teil 5: DO / 12. Juli / 23:00-24:00 Des Teufels langer Atem Teil 1: MO / 27. August / 19:04-19:34 Teil 2: DI / 28. August / 19:04-19:34 Teil 3: MI / 29. August / 19:04-19:34 Teil 4: DO / 30. August / 19:04-19:34 1 LIVE WDR 3 35 34 Panorama Radio Das Pilotprojekt ist ein Erfolg: Die WhatsApp-Nachrichten der »Lokal- zeit Ruhr« (8300 Abonennten) und der »Lokalzeit Bergisches Land« (4000 Abo- nennten) kommen bestens an – wie jetzt eine Online-Befragung ergab. 96 Prozent gefällt das Angebot der »Lokalzeit Ruhr« fürs Smartphone gut oder sogar sehr gut. 34 Prozent wünschen sich drei Nachrich- ten pro Tag aufs Handy, knapp 30 Prozent wären auch mit zwei zufrieden – über aktuelle Ereignisse wollen sie aber jeder- zeit informiert werden. Die Abonnenten favorisieren Nachrichten aus der eigenen Stadt (83 Prozent), finden Nachrichten aus dem übrigen Nordrhein-Westfalen allerdings auch noch interessant (über 50 Prozent). Tagesaktuelle Informati- onen liegen in der Interessenskala mit 79 Prozent vorne, gefolgt von Servicethe- men (Verkehrs- und Bahninformationen) mit 47 Prozent und dem Wetter (44 Pro- zent). Neben dem Textanteil wünschen sich die User Fotos und weiterführende Links als weitere Inhalte. Die lockere Ansprache gefällt 72 Prozent sehr gut. „Wir sind sehr zufrieden, auch mit der Resonanz bei derOnline-Befragung“, sagt Ralf Becker, stellvertretender Leiter des WDR-Landesstudios Essen. Die Online- Befragung der Lokalzeit Bergisches Land brachte fast identischeErgebnisse. Derzeit laufen Überlegungen, ob die WhatsApp- Nachrichten in allen Landesstudios ein- geführt werden. Christian Schyma Noch bis zum 6. Juli läuft das Bewer- bungsverfahren für vier außergewöhn- liche Privatkonzerte: Ob in den Knast, die Werkshalle, Tiefgarage oder das Fitnessstudio – die drei WDROrchester und der WDR Rundfunkchor kommen am 9. September für einen Auftritt zu auserwähltem Publikum. Die Düsseldorfer Punkband „Die Toten Hosen“ haben es vorgemacht: Obwohl sie Stadien füllen, spielen sie immer wieder mal bei Fans imWohnzim- mer gegen Freibier. Die WDR Klangkör- per brauchen kein Bier, dafür aber etwas mehr Platz. Das WDR Sinfonieorchester etwa besteht je nach Repertoire aus einer Besetzung von 80 bis 100 Musikerinnen undMusikern. „Wir prüfen zunächst, wel- che Orte aus organisatorischen Gründen geeignet sind. Sie müssen sich in NRW befinden und dürfen nicht zu klein und nicht draußen sein. Außerdem dürfen sie wegen der Instrumente nicht zu heiß oder feucht sein“, erklärt Patricia Just, die das Projekt leitet. Ein Treibhaus hat also als Location schlechte Chancen. Doch unter den Bewerbungen, die die genannten Vor- aussetzungen erfüllen, wählt eine Jury dannmöglichst „überraschende“ Orte aus. Klangkörper zu verschenken Beliebt: News via WhatsApp „Wir sind ein Teil dieses Landes und wollen immer da sein, wo auch unser Pub- likum ist“, sagt Dr. Christoph Stahl, Leiter der Hauptabteilung Orchester und Chor. Die bislang größte gemeinsame Aktion der vier Ensembles sei ein „Dankeschön für unsere treuen Zuhörerinnen und Zuhörer“. Die Bewerbungsformulare können online auf den Websites der kooperie- renden Wellen ausgefüllt werden. Zwi- schen dem 7. und 12. Juli geben WDR 2, WDR 3, WDR 4 undWDR 5 die Gewinner bekannt. CSh WDR 2 schenkt Ihnen das WDR Sinfonieorchester www.wdr.de/k/wdr2-sinfonieorchester WDR 3 schenkt Ihnen den WDR Rundfunkchor www.wdr.de/k/wdr3-rundfunkchor WDR 4 schenkt Ihnen die WDR Big Band www.wdr.de/k/wdr4-bigband WDR 5 schenkt Ihnen das WDR Funkhausorchester wdr.de/k/wdr5-funkhausorchester WDR Orchester & Chor www.wdr.de/k/orchester-und-chor Sollten Sie einen interessanten Raum zur Verfügung haben und Lust auf gute klassische Live-Musik, dann melden Sie sich bis zum 6. Juli beim WDR! Foto: WDR/Franzen Nachrichten per WhatsApp Foto: WDR/Zanettini „Caiman Club“, die Geschichte von Stuart Kummer und Edgar Linscheid, spielt in Berlin-Mitte und ist ein echter Polit- Thriller. Die Politik ist ein dreckiger Sumpf, in dem sich mächtige Politiker, reiche Wirt- schaftsbosse und ein- flussreiche Lobbyisten tummeln. Einer von ihnen ist Hagen von Grau, ein Mann ohne Skrupel. „Er zieht hinter den Kulissen von Politik und Wirtschaft die Strippen, immer mit dem Ziel, zu Geld und Macht zu kom- men“, beschreibt Hörspielredakteurin Natalie SzalliesdenProtagonisten.SelbstausdemAmok- lauf an einer Schule schlägt vonGrau Profit. In der „ungezwungenen“ und exklusi- ven Atmosphäre des „Caiman Club“ treffen sich Politiker und Lobbyisten; hier werden Deals gemacht undEntscheidungendiktiert. Hagen vonGraus’ Gier ist so groß, dass er einen Auftrag annimmt, der unmöglich zu erfüllen ist. Und plötzlich findet er sich selbst im Zentrum einer Intrige wieder, die ihn alles kosten kann. Wasmacht„CaimanClub“zumHörspiel des Monats Juli? „Dieses 1LIVE-Hörspiel ist wie einPuzzle: Nachundnach verstehtman, wie alles zusammenhängt“, sagt die Redak- teurin, „der spannende Aufbau, die Art der Inszenierung, Sprache und Musik erinnern anbekanntePolit-ThrillerausdemFernsehen. Manbekommt eine Idee,wieEinflussnahme in Politik und Wirtschaft funktionieren könnte – das macht die Faszination aus.“ Barnaby Metschurat spricht Hagen von Grau, weitere bekannte Stimmen sind unter anderem Friederike Kempter, Denis Moschitto,MathieuCarrière sowie der deut- sche Rapper Eko Fresh. Des Teufels langer Atem Gruselig und blutig wird es imAugust. Der windige Broker Steven Nash verkauft einemGroßaktionär einwertlosesAktienpa- ket. Dashätte er bessernicht tunsollen, denn der Anleger trägt den verdächtigen Namen Louis Cyphre … Wer den Teufel über den Tisch zieht, bezahlt einen hohen Preis. Das bekommen alle Protagonisten des WDR 3- Hörspiels „DesTeufels langerAtem“ ameige- nen Leib zu spüren. Zwei Thriller favo- risiert Redakteurin Natalie Szallies: „Caiman Club“ und „Des Teufels langer Atem“ heißen ihre Hörspieltipps für Juli und August. Thriller für die Urlaubszeit „Der Autor Robert Weber erzählt von Menschen, die sich unwissentlich mitdemTeufel anlegen,was ihnennicht gut bekommt“, so Szallies. Ausgangs- punkt für die Episoden sind immer reale Ereignisse. Der Autor greift sie auf, baut sie in seineGeschichtemit ein und unterstellt, der Teufel habe seine Finger im Spiel. Wie etwa in Folge 4: „Wo istMoses?“. Auslöserwar einFlug- blatt, auf dem jemand 500 Euro für ein bestimmtes Kuscheltier bot. Robert Weber sahes zufälligundstellte sichdie Frage:Was wäre, wenn dieses Kuschel- tier vomTeufel besessen wäre? Die verbindende Klammer zwi- schen den vier Episoden ist die FBI- ErmittlerinClarice Starling, die inallen Fällen ermittelt und zu spät bemerkt, wer seine Finger im Spiel hat. „Das ist spannende Grusel-Unter- haltung vom Feinsten“, sagt Natalie Szallies über ihr Hörspiel des Monats August. „Ähnlich wie in einer Roald- Dahl-Geschichte spürtman, dass gleich etwas Gruseliges passiert.“ Außerdem hat Robert Weber viele Anspielungen aufGruselfilme undThriller eingebaut, die Fans des Genres gefallen dürften. kp/EB „Caiman Club“: Friederike Kempter in der Rolle der Journa- listin Gesine Bischoff Fotos: WDR/Anneck Redakteurin Natalie Szallies Wanja Mues spricht die Rolle des Satans.

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