WDRprint Nov./Dez. 2019

38 Fernsehen Freitags abends um 20.15 Uhr zeigt der WDR unter dem Label »Heimatflim- mern«, wie wir in Nordrhein-Westfalen wurden, was wir sind: Dokumentationen „mit dem Fokus auf Alltagsgeschichte und bisher wenig Bekanntem“, erklärt Redak- teur Thomas Kamp. Die heimatgeschichtli- chen Dokus konzentrierten sich bisher auf die Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart. „Diesmal wollten wir aber mal was auspro- bieren und weiter zurückgehen“, so Kamp, der unter anderemfür dieses Format verant- wortlich zeichnet. Die dreiteilige Reihe begibt sich im heutigen Köln, Münster und Essen auf die SuchenachSpurenderVergangenheit. Spiel- szenen machen den Alltag vor rund 100, 1000 und 2000 Jahren erlebbar und decken überraschende Parallelen zwischen gestern und heute auf. Köln um das Jahr 150 n. Chr. In der römischen Colonia amRhein leben 20.000 Menschen – innerhalb weniger Jahrzehnte ZEIT inNRWs Graffiti, Waxing oder Kölschen Klüngel gab es schon in der Antike! Eine neue WDR-Dokureihe schlägt zur besten Sendezeit eine Brücke zwischen der Gegenwart und dem Alltag im römischen Köln, dem mittelalterlichen Münster sowie nach Essen am Ende des 19. Jahrhunderts. Der erste Film begleitet zwei Menschen in Köln in ihrem typischen, römischen Alltag: die wohlhabende Augenärztin Tullia und den germanischen Hilfssoldaten Lucius. Fotos: WDR/Story House Productions / Indrevics

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