WDRprint März/April 2020

10 EDITORIAL Foto: Martin Valentin Menke Foto: WDR/Anneck 8 TITELTHEMA Gute Geschichten Storys, die in Deutschland, gar imWesten spielen, sind für inter- nationale Streaming-Dienste un- interessant, sagt WDR-Fernseh- filmchef Alexander Bickel (S. 18). Dieses Feld besetzt der WDR mit renommierten Fernsehfilmen und -serien, imMärz erneut mit der Trilogie „Unsere wunderbaren Jahre“. Liebe Leserinnen und Leser, gibt es einen Film, der Sie so richtig umgehauen hat? Diese Frage wurde gerade, während ich das Editorial schreibe, den Juror*innen der Berlinale gestellt. Mir fällt dazu „Sinn und Sinnlichkeit“ ein, ein Kinoerlebnis, das mich gleichzeitig wei- nen und lachen ließ. Aber ist das auch ein Kriterium für einen guten Film? „Wann ist ein Film ein guter Film?“, fragten wir kreative Köpfe aus der Filmbranche. Denn das Titelthema dreht sich diesmal um„Fiktion“. „Wenn ich vergesse, dass ich imKino sitze, undwennmich der Filmnoch Tage nach demAnschauen begleitet“, antwortete uns Fritz Karl, der zurzeit für die zweite Staffel »Falk« vor der Kamera steht (siehe auch S. 24) . WDR print-Autor Michael Scholten beschäftigte unterdessen die fiktionale Spielart „Weekly“. Zum Abschied der »Linden- straße« schrieb er seine ganz persönliche Liebeserklärung (S. 40) . Er hat in fast 35 Jahren kaum eine Folge verpasst. Ich wünsche Ihnen eine sinnliche Lektüre! Ihre Maja Lendzian INHALT Unser Titelbild von Fotograf Willi Weber zeigt eine Szene aus „Unsere wunder- baren Jahre“: Ulla Wolf (Elisa Schlott) verdreht Draufgänger Tommy Weidner (David Schütter) den Kopf.

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